, Rübner Wolf

Markgräflerland Wiiwegli 4. Etappe

Man muß auch improvisieren können!

Strahlendes Herbstwetter, eine erwartungsfrohe Wandergruppe, ein gut vorbereiteter Wanderführer, was sollte schiefgehen? Keine Sorge, alle kehrten wohl behalten und zufrieden nach Emmendingen zurück.
Die Bahn spielte uns einen Streich, denn durch die Verspätung verpaßten wir den Bus in Müllheim und gingen zu Fuß zum Einstiegspunkt in Niederweiler.
Ungewollt verlängerte sich die Tour um drei Kilometer.

Zahlreiche historisch bedeutsame Orte prägen die vierte Etappe des Wiiwegli. Mit dem Bergbaustädtchen Sulzburg und der Fauststadt Staufen liegen zwei der ältesten Ortschaften des Markgräflerlandes an der Strecke. Die Sonne ließ das Herbstlaub in strahlenden Farben leuchten. Die Route führte über das Weindorf Britzingen, den Weiler Muggardt (erste Abkürzung) nach Sulzburg. Von dort marschierten wir geradewegs auf den Castellberg zu, der Wiege des Gutedel.

Die Gruppe entschied sich dort für eine weitere Abkürzung und gelangte kurz vor Staufen zur Probst-Strauße. Trotz gut gefüllter Tische drinnen und draußen, klappte es mit dem Service wunderbar. Nachdem wir ungeplant mehr Zeit in der Strauße verbracht hatten, nahmen wir statt des Zuges den Bus nach Freiburg Hauptbahnhof. Manchmal muß ein Wanderführer improvisieren können!