, Buchner Ruth

Rundwanderung durch das Löffeltal und die Ravennaschlucht mit WF Ruth Buchner

Mit der S-Bahn startete am ersten Sonntag im August unsere Wandergruppe von Nimburg aus ihre Fahrt nach Hinterzarten. Unter der Führung von Wanderführerin Ruth Buchner machten sich 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg zu einer abwechslungsreichen etwa 9 km langen Rundwanderung durch das geschichtsträchtige Löffeltal und die eindrucksvolle Ravennaschlucht.

Zu Beginn führte der Weg durch das Löffeltal, das mit seinen historischen Handwerksbetrieben beeindruckte. Früher nutzten Mühlen, Schmieden, Sägereien und Seilereien die Kraft des Wassers für ihre Arbeit. Die alten Einrichtungen zeugen noch heute von der Bedeutung des Handwerks im Löffeltal.

In einer Seilerei erhielten wir interessante Einblicke in das traditionelle Handwerk der Seilherstellung. Besonders beeindruckend war die Vorführung, bei der Schritt für Schritt gezeigt wurde, wie aus einzelnen Fasern ein stabiles Seil entsteht. Mit viel Fachwissen und anschaulichen Erklärungen wurde diese alte Handwerkskunst lebendig vermittelt.

Beeindruckend der Schwarzwälder Handwerkstradition war das  Kuckucksuhr-Haus beim Hofgut Sternen. Das kunstvoll gestaltete Kuckucksuhr-Haus erinnert eindrucksvoll an die lange Tradition der Schwarzwälder Uhrmacherkunst. Punkt 12 Uhr rief uns der Kuckuck zu, und die liebevoll gestalteten Figuren auf dem Balkon wurden zum Leben erweckt.

Ein weiterer Höhepunkt war der Blick auf das imposante Eisenbahn-Viadukt der Höllentalbahn, das die Schlucht überspannt und sich eindrucksvoll in die Landschaft einfügt.

Nach einer kurzen Pause wanderten wir weiter durch die wildromantische Ravennaschlucht. Der Weg entlang des plätscherndes Baches führte, zum Teil über viele Treppen, schöne Holzbrücken, vorbei an kleinen Wasserfällen, steilen Felswänden, moosbewachsenen Hängen und durch die beeindruckende Naturkulisse des Hochschwarzwaldes.

Nach der erlebnisreichen Rundwanderung kehrten wir zum gemütlichen Abschluss im Café Unmüßig in Hinterzarten ein. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir den schönen Wandertag in geselliger Runde ausklingen, bevor wir mit vielen neuen Eindrücken wieder zurück nach Nimburg fuhren.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die schöne Gemeinschaft.