Rundwanderung am Petit Ballon mit WF Berthold Schopferer
Bei bestem Wanderwetter machten sich neun Wanderinnen und Wanderer auf zur Rundwanderung am Petit Ballon, dem „französischen Belchen“. Besonders schön war, dass wir neben vertrauten Gesichtern auch wieder Gäste in unserer Runde begrüßen konnten. Sonne, klare Luft und beste Sicht versprachen schon zu Beginn einen rundum gelungenen Wandertag.
Startpunkt war der Col du Petit Ballon. Von dort führte die rund 15 Kilometer lange Tour über offene Hochweiden, Waldwege und alte Wirtschaftswege. Mit etwa 700 Höhenmetern war die Wanderung durchaus sportlich, bot dafür aber immer wieder herrliche Ausblicke und viel Abwechslung.
Gerade die offenen Chaumes, die typischen Hochweiden der Vogesen, machten den Reiz der Strecke aus. Immer wieder öffnete sich der Blick auf Schwarzwald, Kaiserstuhl, Rheinebene und sogar bis zum Alpenvorland – eine Fernsicht, wie man sie nicht alle Tage erlebt.
Gleich zu Beginn kamen wir an Spuren der ehemaligen Frontlinie von 1914/18 vorbei. Dieser Abschnitt erinnerte eindrücklich daran, dass diese schöne Landschaft auch eine ernste Geschichte hat.
An der Auberge Le Prien legten wir eine wohlverdiente Pause ein, bevor der lange Aufstieg zum Petit Ballon begann. Schritt für Schritt ging es bergauf, und mit jedem Höhenmeter wurden die Ausblicke schöner.
Oben auf dem Petit Ballon auf 1.272 Metern wurden wir mit einem großartigen Rundblick belohnt. Für viele war dieser Moment sicher einer der Höhepunkte des Tages.
Der Abstieg führte uns weiter zur Auberge Rothenbrunnen. Für warme Speisen waren wir zwar etwas spät dran, aber Getränke und Desserts gab es noch – und die nahmen wir gerne an. Danach ging es zurück zum Parkplatz und von dort auf die Heimfahrt.
So blieb am Ende ein rundum schöner Wandertag mit netter Gesellschaft, beeindruckender Fernsicht und vielen guten Eindrücken. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden – und besonders an unsere Gäste, die unsere Runde bereichert haben.